Eine Frau befindet sich in einer fremden Stadt …

… in der sie kei­ne Bekann­ten hat. Es ist spät, es reg­net, es ist sau­kalt. Sie geht in ein Hotel und bit­tet um ein Zim­mer.
“Es tut mir leid”, sagt der Mann an der Rezep­ti­on, “Wir haben kein ein­zi­ges Zim­mer frei.”
“Bit­te”, ruft die Frau, “Wo soll ich zu die­ser Zeit noch hin gehen? Soll ich bei dem Wet­ter auf einer Park­bank über­nach­ten?”
“Nun gut”, sagt der Mann an der Rezep­ti­on. “Wir haben noch ein Bett frei, aber es ist in einem Vier-Bett-Zim­mer und die rest­li­chen drei Bet­ten sind von Her­ren besetzt.
“Egal, Haupt­sa­che, ein Dach über den Kopf”, erwi­dert die Frau. Sie geht ins Zim­mer. Die Män­ner sehen sie sich an, lächeln anzüg­lich und einer von denen sagt: “Hören Sie, wir wer­den Ihnen jetzt ein Rät­sel auf­ge­ben. Wenn sie es lösen, las­sen wir Sie schla­fen. Wenn nicht … na ja, Sie wis­sen schon. Und zwar mit jedem von uns!”

Die Frau ist ein­ver­stan­den. Da kommt auch das Rät­sel: “Was ist groß und gelb und leuch­tet im Him­mel von mor­gens bis abends?” …
Zwei Tage ver­ge­hen. Nie­mand kommt aus dem Zim­mer her­aus. Der Mann von der Rezep­ti­on ist ernst­haft beun­ru­higt. Er geht nach oben, presst sein Ohr an die Tür und lauscht. Eine müde Män­ner­stim­me sagt gera­de: “Was ist groß und gelb und leuch­tet im Him­mel von mor­gens bis abends?”
Eine fröh­li­che Frau­en­stim­me ant­wor­tet: “Ich weiß es nicht!”
Eine wei­te­re, noch müde­re Män­ner­stim­me sagt: “Bit­te! Sag ‘Son­ne’! BITTE!!!”



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