Damals, als es die DDR noch gab …

Ein DDR-Inlands­flug wird nach Köln-Bonn ent­führt. Das Flug­zeug steht von der GSG 9 bewacht auf dem Roll­feld. Das ZK berät seit zwei Stun­den, wie ver­fah­ren wer­den soll. Einer schlägt end­lich vor, den Kid­nap­per zu fra­gen, wel­che For­de­run­gen er stellt. Der Kid­nap­per, ein Fami­li­en­va­ter von zwei Kin­dern, stellt drei For­de­run­gen:

  1. Er möch­te end­lich sei­nen Tra­bant aus­ge­lie­fert haben, für den er schon 14 Jah­re ange­mel­det ist.
  2. Er möch­te eine Drei-Zim­mer-Woh­nung für sei­ne Fami­lie.
  3. Er möch­te die­ses Jahr einen Feri­en­platz an der Ost­see.

Der Unter­händ­ler teilt dem ZK die Wün­sche mit. Man berät wie­der meh­re­re Stun­den, ob man den For­de­run­gen nach­ge­ben soll. Miel­ke warnt, dass das Schu­le machen könn­te, also bes­ser nicht nach­ge­ben. Irgend­je­mand meint, man sol­le zunächst noch in Erfah­rung brin­gen, womit der Kid­nap­per droht, wenn man nicht auf sei­ne For­de­run­gen ein­geht.
Der Unter­händ­ler wird wie­der zum Flug­ha­fen Köln-Bonn geschickt.

Die Ant­wort des Kid­nap­pers lau­tet:
“Dann las­se ich stünd­lich zwei Gei­seln frei…”

Sitzen drei Gefangene in Bautzen …

… (bekann­tes Sta­si-Gefäng­nis in der DDR).
1. Gefan­ge­ner: “War­um sitzt ihr?”
2. Gefan­ge­ner: “Ich kam immer fünf Minu­ten zu früh. Da hat man mich wegen Spio­na­ge ver­ur­teilt.”
2. Gefan­ge­ner: “Und war­um sitzt Du?”
1. Gefan­ge­ner: “Ich kamm immer 5 Minu­ten zu spät. Da hat man mich wegen Sabo­ta­ge ver­ur­teilt.”
1. Gefan­ge­ner wen­det sich an den 3. Gefan­ge­nen: “Und nun sag Du uns, war­um Du sitzt!”
3. Gefan­ge­ner: “Ich kamm immer pünkt­lich. Da sind sie dann drauf gekom­men, daß ich eine West-Uhr hat­te…”

Frage an Radio Eriwan: …

… Stimmt es, dass unse­re Armee der Tsche­cho­slo­wa­kei zu Hil­fe gekom­men ist?
Ant­wort: Ja. Das Gesuch von 1939 wur­de 1968 posi­tiv beant­wor­tet.

Ein Hotel zur Zeit der UdSSR…

… Ein Zim­mer mit vier Män­nern. Drei von ihnen öff­nen als­bald eine Fla­sche Wod­ka, trin­ken Brü­der­schaft, sin­gen laut und erzäh­len poli­ti­sche Wit­ze. Der Vier­te dage­gen ver­sucht ver­zwei­felt ein biss­chen Schlaf zu bekom­men. Schließ­lich ver­lässt er genervt den Raum. An der Rezep­ti­on fragt er die Emp­fangs­da­me, ob sie ihm in zehn Minu­ten einen Tee auf Zim­mer 42 brin­gen kann. Dar­auf­hin kehrt er zurück und schließt sich der klei­nen fei­ern­den Run­de an.
Nach etwa fünf Minu­ten beugt er sich über den Aschen­be­cher und sagt: “Genos­se Major, könn­ten sie mir bit­te einen Tee auf Zim­mer 42 brin­gen las­sen?” Kurz dar­auf klopft es and der Tür und die Emp­fangs­da­me bringt den bestell­ten Tee. Has­tig been­den die drei ande­ren die Fei­er und der Vier­te bekommt sei­nen Schlaf.
Am nächs­ten Mor­gen wacht er auf und stellt erstaunt fest, dass er allei­ne ist. Auf die Fra­ge nach sei­nen Zim­mer­ka­me­ra­den ant­wor­tet ihm die Emp­fangs­da­me:
“Die wur­den vom KGB ver­haf­tet.”
“Aber was ist mit mir?” fragt der Mann ent­setzt.
“Man hat sich ent­schlos­sen sie lau­fen zu las­sen. Dem Genos­sen Major gefiel ihr Scherz mit dem Tee.”

Die Stasi verhört einen Kirchgänger …

… „Gibst du zu, dass du gera­de in der Kir­che warst?“
— „Ja.“
„Gibst du auch zu, dass du die Füße von Jesus Chris­tus am Kreuz geküsst hast?“

- „Ja.“
„Wür­dest du auch die Füße unse­res Genos­sen Hon­ecker küs­sen?“
— „Sicher, wenn er dort hän­gen wür­de…“

Frage an Sender Jerewan: “Ich habe gehört …

Fra­ge an Sen­der Jere­wan: “Ich habe gehört, dass bei uns nicht mehr so vie­le Bet­ten pro­du­ziert wer­den wie frü­her. Stimmt das?”

Ant­wort: “Im Prin­zip ja. Wozu auch? Die Intel­li­genz ist auf Rosen gebet­tet, die Akti­vis­ten ruhen sich auf ihren Lor­bee­ren aus, die Arbei­ter, Bau­ern und Sol­da­ten hal­ten Frie­dens­wacht, der Klas­sen­feind schläft nicht, und der Rest sitzt.”

Frage an Radio Eriwan: Ist es wahr …

Fra­ge an Radio Eri­wan: Ist es wahr, dass die Sowjet­uni­on bei der Mikro­tech­no­lo­gie bes­ser als die USA ist?

Ant­wort: Im Prin­zip ja. Wir fer­ti­gen die größ­ten Mikro­chips der Welt.

DDR-Witz: Ein junger Mann des Staatssicherheitsdienstes…

… erhält sei­nen ers­ten Pro­be­auf­trag, in eine hohe Funk­tio­närs­ver­samm­lung soll sich ein west­li­cher Spi­on ein­ge­schli­chen haben. Das Refe­rat Hon­eckers dau­ert zwei, drei, vier Stun­den. Plötz­lich springt der jun­ge DDR-Geheim­dienst­ler auf und stürzt sich auf einen Mann — der dann auch zugibt, der gesuch­te Spi­on zu sein.

Sta­si-Minis­ter Miel­ke gra­tu­liert und fragt erstaunt nach der Metho­de. “Ich dach­te an das bekann­te Lenin-Wort: Der Klas­sen­feind schläft nie!”