Stilblüten aus Kinderaufsätzen

- Cäsar mach­te das Lager voll und jeder stand stramm bei sei­nem Hau­fen.
— Auf dem Markt muss man sich die Stand­frau­en sehr genau anschau­en, weil immer mal wie­der eine dabei ist, die zu wenig wiegt.
— Ade­nau­er tat sich mit den deut­schen Män­nern und Frau­en zusam­men, damit sie gemein­sam alle wie­der etwas hoch­krieg­ten.
— Neben Prunk­sä­len hat­ten die Rit­ter auch heiz­ba­re Frau­en­zim­mer.
— Die Alm liegt hoch im Gebir­ge. Dort ist der Sen­ner und die Sen­ne­rin. Im Früh­jahr wird auf­ge­trie­ben und im Herbst wird abge­trie­ben.
— Das tolls­te war der Vesuv. Das ist der Aus­puff von Ita­li­en. Da kom­men alle Abga­se her­aus.
— Der leicht­sin­ni­ge Vie­händ­ler hat­te mit sei­nem Kar­ren den gan­zen Zaun umge­fah­ren. Das Schwein konn­te erst spä­ter ein­ge­fan­gen wer­den.
— Dass man einem Magen oder ein Herz hat, spürt man erst, wenn sie weh tun. Gesund ist man nur, wenn man gar nichts von sich spürt.
— Das Tro­ja­ni­sche Pferd war nur außen ein Pferd. Innen war es ein Wohn­mo­bil.
— But­ter wird immer aus Kühen gemacht. Andern­falls heisst es Mar­ga­ri­ne.
— Cäsar wur­de wegen sei­ner Ide­en im März ermor­det.
— Da kam auch schon der Ret­tungs­wa­gen ange­braust, mit Blau­licht und Mat­ter­horn.
— Als ich nach Hau­se kam, hat­te mei­ne Mut­ter schon alles erfah­ren und pre­dig­te mir eine wüten­de Gar­di­ne.
— Als ich ein­mal sehr krank war, hat mir mein Vater aus einem schö­nen Buch vor­ge­le­sen. Dann konn­te ich pri­ma kot­zen.
— Bevor sie hei­ra­ten, müs­sen Mann und Frau gründ­lich prü­fen, ob sie mit allen wich­ti­gen Tei­len zuein­an­der pas­sen.

Kind: Mama ich habe …

… eine Fra­ge?”
Mama: “OK. Schieß’ los.”
Kind: “War­um hat Papa eine Glat­ze?”
Mama: “Weil er viel denkt.”

Kind: “War­um hast du lan­ge Haa­re?”
Mama: “Willst du mich ver­ar­schen????”

Ein Feuerwehrmann repariert sein …

… Fahr­zeug im Hof. Da kommt ein klei­nes Mäd­chen in einem roten Spiel­zeug­au­to vor­bei­ge­fah­ren. Rechts ist eine klei­ne Lei­ter ange­bun­den, links ein ordent­lich zusam­men­ge­roll­ter Gar­ten­schlauch an der Sei­te. Das Mäd­chen trägt einen Feu­er­wehr­helm. Der Wagen wird gezo­gen von einem Hund und einem Kater.

Der Feu­er­wehr­mann geht zu ihr und schaut sich den Wagen genau­er an.
“Das ist aber ein schö­nes Feu­er­wehr­au­to”, sagt er voll Bewun­de­rung.
“Dan­ke schön!” ant­wor­tet das Mäd­chen.
Der Feu­er­wehr­mann schaut noch genau­er hin. Das Mäd­chen hat die Schnur vom Wagen um die Brust des Hun­des und die Hoden des Katers gebun­den.

Klei­ne Kol­le­gin”, sagt der Feu­er­wehr­mann, “ich will dir ja kei­ne Vor­schrif­ten machen, aber ich glau­be, wenn du die Schnur um die Brust des Katers bin­dest, wür­de dein Auto noch schnel­ler fah­ren.“
Das Mäd­chen denkt gründ­lich dar­über nach und meint dann: “Ich glau­be, da hast du recht — aber dann hät­te ich kei­ne Sire­ne mehr.”

Alle Kinder …

Alle Kin­der ste­hen bis zum Kopf in der Schei­ße, nur nicht Rei­ner, der is’n Kopf klei­ner!

Alle Kin­der sit­zen im Kreis ums Feu­er, nur nicht Bri­git­te, die sitzt in der Mit­te!

Alle Kin­der ste­hen vor dem bren­nen­den Haus, nur nicht Klaus, der schaut raus!

Alle Kin­der gehen zum Fried­hof, nur nicht Hagen, der wird getra­gen!

Alle Kin­der ste­hen vor der Schlucht, nur nicht Peter, der geht noch nen Meter!

Alle Kin­der gehen über den Bür­ger­steig, nur nicht Gun­ter, der liegt drun­ter!

Alle Kin­der hei­ßen Fritz, nur nicht Hans, der heißt Franz.

Alle Kin­der spie­len mit dem Mes­ser, außer Hagen, der hat´s im Magen.

Alle Kin­der haben Haa­re, nur nicht Tors­ten, der hat Bors­ten.

Alle Kin­der ste­hen vorm Gal­gen, außer Ger­lin­de die wedelt im Win­de …!!!

Alle Kin­der put­zen die Fenster,außer Fri­do­lin der trinkt das Sido­lin…!!!

Ein Manager wurde im Flugzeug …

… neben ein klei­nes Mäd­chen gesetzt. Der Mana­ger wand­te sich ihr zu und sag­te: ‘Wol­len wir uns ein wenig unter­hal­ten? Ich habe gehört, dass Flü­ge schnel­ler vor­über gehen, wenn man mit einem Mit­pas­sa­gier redet.’

Das klei­ne Mäd­chen, wel­ches eben sein Buch geöff­net hat­te, schloss es lang­sam und sag­te zum Mana­ger: ‘Über was möch­ten Sie reden?’
‘Oh, ich weiß nicht’, ant­wor­te­te der Mana­ger. ‘Wie wär’s über Atom­strom?’

OK’, sag­te sie, ‘das wäre ein inter­es­san­tes The­ma! Aber erlau­ben Sie mir zuerst eine Fra­ge: Ein Pferd, eine Kuh und ein Reh essen alle das­sel­be Zeug: Gras.
Aber das Reh schei­det klei­ne Kügel­chen aus, die Kuh einen fla­chen Fla­den und das Pferd pro­du­ziert Klum­pen getrock­ne­ten Gra­ses. War­um, den­ken Sie, dass dies so ist?’

Der Mana­ger denkt dar­über nach und sagt: ‘Nun, ich habe kei­ne Idee.’

Dar­auf ant­wor­tet das klei­ne Mäd­chen: ‘Füh­len Sie sich wirk­lich kom­pe­tent genug über Atom­strom zu reden, wenn Sie beim The­ma Schei­ße schon über­for­dert sind..?’

In der Schule haben die Kinder die Aufgabe …

… bekom­men, ein kur­zes Gedicht zu schrei­ben. Fritz­chen liest sei­nes vor:

Ein Fischer stand am Nord­see­strand
mit sei­ner Angel in der Hand.
Er woll­te fan­gen einen Barsch.
Das Was­ser ging ihm bis zum Knie.”

Der Leh­rer lobt Fritz­chen, wun­dert sich jedoch über den feh­len­den Reim im letz­ten Verspaar und befragt Fritz­chen danach.
Fritz­chen ant­wor­tet: “Das liegt dar­an, dass gera­de Ebbe ist. Wenn die Flut kommt, dann reimt es sich!”

Die Kinder sollen als Hausaufgabe einen …

… Vogel malen. Fritz­chen hat das recht ordent­lich hin­ge­kriegt, nur ist sein Bild nicht ganz voll­stän­dig gewor­den.

Fragt die Leh­re­rin: “Sag mal Fritz­chen, dein Vogel hat ja weder Bei­ne noch Schwanz! War­um?“

Da fängt der Klei­ne zu heu­len an: “Als ich mei­ne Mama frag­te, wo man bei Vögeln die Bei­ne hin­macht, hat sie mir eine geknallt. Da woll­te ich nach dem Schwanz gar nicht erst fra­gen …”

Ein kleiner Junge ist mit seinem Vater …

… im Bahn­hofs­ge­bäu­de. Er sieht eine Per­so­nen­waa­ge und sagt:
„Du, Papi, da drü­ben steht ne Woo­ge.“
Vater: „Das ist kei­ne Woo­ge, das ist eine Waa­ge.“

Jun­ge: „Papi, darf ich mich mal waa­gen?“
Vater: „Das heißt nicht waa­gen, das heißt wie­gen.“
Jun­ge: „Papi, Papi, jetzt habe ich mich gewiegt!“
Vater: „Das heißt nicht gewiegt, son­dern gewo­gen.“
Jun­ge: „Siehst du Papi, dann steht da doch ne Woo­ge!…“

Ach Omi, die Trommel von dir war …

Ach Omi, die Trom­mel von dir war wirk­lich mein schöns­tes Weih­nachts­ge­schenk.“
„Tat­säch­lich?“ freut sich Omi.

Ja, Mami gibt mir jeden Tag fünf Euro, wenn ich nicht dar­auf spie­le!“

Peter erklärt seinem Sohn, …

… der gera­de ein Schwes­ter­chen bekom­men hat:
“Mut­ti muss noch im Kran­ken­haus blei­ben, weil der böse Storch ihr ins Bein gebis­sen hat.”

Oje,” meint der Soh­ne­mann, “erst die schwe­re Geburt und dann das noch!”