Kommt eine Motte zum …

Kommt eine Mot­te zum Inter­nis­ten.
“Was kann ich für Sie tun?”, frag­te der Arzt.
Die Mot­te ant­wor­tet: “Ach, Herr Dok­tor, wie kann ich mich erklä­ren? Der Alb­druck der Post­mo­der­ne geht mir schwer ans Her­zen, mei­ne Angst um die Welt kennt schier kei­ne Gren­zen mehr. Tag­ein, tag­aus schuf­te ich für die­ses kapi­ta­lis­ti­sche Sys­tem und neh­me abends Zuflucht im Alko­hol. In einem Welt­angst­de­li­ri­um gehe ich mei­nem solip­zisch­ten Wahn nach, jede Nacht und jeden Tag. Alles scheint sich gegen mich ver­schwo­ren zu haben. Ich füh­le mich schul­dig für die gan­zen Krie­ge in der Welt. Was kön­nen wir nur tun gegen das Schlim­me, das so bru­tal in unse­re Welt her­ein­ge­bro­chen ist? Ich bin ver­wirrt, nein die Welt ist ver­wor­ren, alles ist so kom­pli­ziert gewor­den. Nachts wache ich schweiß­ge­ba­det auf und den­ke an Nordkorea.”

Dar­auf der Arzt: “Ich bin Inter­nist, aber sie soll­ten eigent­lich einen Psych­ia­ter oder Psy­cho­lo­gen auf­su­chen. Wie­so sind Sie zu mir gekom­men?“
Dar­auf ant­wor­tet die Mot­te:
“Weil das Licht an war.”

Ein Angestellter versucht, sich in …

Ein Ange­stell­ter ver­sucht, sich in der Mit­tags­pau­se neben sei­nen Chef zu set­zen.
Der setzt aber nur einen ange­wi­der­ten Blick auf und sagt arro­gant: “Ein Schwan soll­te nicht mit einem Schwein befreun­det sein.“
Der Ange­stell­te lächelt und ant­wor­tet: “Dann flie­ge ich eben zum nächs­ten Tisch.“
Dem Chef bleibt vor Zorn fast der Bis­sen im Hals ste­cken und er beschließt, sich bei dem vor­lau­ten und schlag­fer­ti­gen Ange­stell­ten zu rächen und ihn so rich­tig auf­lau­fen zu lassen.

Am nächs­ten Tag ruft er ihn in sein Büro und sagt: “Heu­te ist es Zeit für Ihr Mit­ar­bei­ter­ge­spräch. Am Ende bekom­men Sie eine Art Zeug­nis aus­ge­stellt. Ich stel­le Ihnen ein­fach ein paar Fra­gen und Sie ant­wor­ten. Ver­stan­den?“
Der Mann nickt. Schließ­lich stellt der Boss die vor­ge­schrie­be­nen Fra­gen aus dem For­mu­lar, die der Ange­stell­te alle mit Bra­vour beant­wor­tet. Am Ende hat der Chef aber noch eine Spe­zi­al­fra­ge, die er sich selbst aus­ge­dacht hat.
Er fragt: “Stel­len Sie sich vor, Sie gehen auf der Stra­ße und fin­den zwei Säcke. Der eine ist vol­ler Gold, der ande­re vol­ler Klug­heit. Wel­chen wür­den sie aus­wäh­len?”
“Den Sack vol­ler Gold”, ant­wor­tet der Ange­stell­te.
Mit über­le­ge­nem Blick sagt der Chef: “Guter Mann, ich weiß nicht, ob Sie die Phi­lo­so­phie die­ser Fir­ma ver­stan­den haben. ICH wür­de natür­lich die Klug­heit wäh­len, denn die ist wich­ti­ger als schnö­des Gold.“
Der Ange­stell­te zuckt mit der Schul­ter und sagt: “Tja, jeder wählt nor­ma­ler­wei­se das, was er nicht hat.”

Da wird der Chef vor Ärger puter­rot und kann sich gera­de noch beherr­schen, nicht laut zu brül­len. Statt­des­sen schreibt er “Arsch­loch” auf das Zeug­nis des Man­nes und wirft es ihm zu.
Der Ange­stell­te schaut sich das Papier an und sagt: “Ver­zei­hen Sie, Sie haben zwar unter­schrie­ben, aber ver­ges­sen, die Note draufzuschreiben.”

Eine französische Austauschstudentin …

Eine fran­zö­si­sche Aus­tausch­stu­den­tin in Deutsch­land lei­det an Haar­aus­fall.
“Kein Pro­blem, geh ein­fach in die Apo­the­ke, dort kön­nen sie dir hel­fen”, sagt ihre Mit­be­woh­ne­rin.
Eine Stun­de spä­ter kommt sie aus der Apo­the­ke mit einer Dose Pena­ten­creme zurück.
“Das haben sie dir gege­ben?” fragt die ver­wun­der­te deut­sche Stu­den­tin.
“Nün ja”, ant­wor­tet die Fran­zö­sin, “isch ‘abe zu die Leu­ten gesagt — Güten Tag, isch ´´´ abe ´´ Aarschwund … ”

Ein Dieb geht beichten …

Als der Pries­ter gera­de spricht, holt der Dieb sei­ne Hand her­vor und stiehlt die Taschen­uhr des Pries­ters, ohne dass die­ser es bemerkt.
Jetzt muss der Dieb sei­ne Sün­den auf­zäh­len.
Er spricht: “Ich habe etwas gestoh­len.“
Pries­ter: “Was hast du denn gestoh­len?“
Dieb: “Eine Uhr.“
Pries­ter: “Nun, wenn ich dich los­spre­chen soll, musst du die Uhr zurück­ge­ben!“
Der Dieb zeig­te die Uhr dem Pries­ter und sag­te: “Hier, bit­te!“
Pries­ter: “Aber du sollst die Uhr doch nicht mir geben, son­dern dem, dem du sie gestoh­len hast!“
Dieb: “Das habe ich schon ver­sucht, aber der woll­te sie nicht mehr.“
Pries­ter: “Wirk­lich? Na dann darfst du die Uhr wohl behalten.”

Warum Groß- und Kleinschreibung …

War­um Groß- und Klein­schrei­bung wich­tig ist?
Des­halb:
Er hat lie­be Genos­sen.
Er hat Lie­be genossen.

Wäre er doch nur Dich­ter!
Wäre er doch nur dichter!

Sich brüs­ten und ande­rem zuwen­den.
Sich Brüs­ten und ande­rem zuwenden.

Die nack­te Sucht zu quä­len.
Die Nack­te sucht zu quälen.

Sie konn­te geschickt Bla­sen und Glie­der behan­deln.
Sie konn­te geschickt bla­sen und Glie­der behandeln.

Der gefan­ge­ne Floh.
Der Gefan­ge­ne floh.