Ein Bauer kaufte sich ein Pferd. Nach einem …

… Monat wur­de das Pferd krank. Der Bau­er hol­te einen Tierarzt.
Die­ser unter­such­te das Tier und mein­te: “Das Pferd hat sich mit einem gefähr­li­chen Virus infi­ziert. Hier die Medi­zin, die Sie ihm 3 Tage lang ver­ab­rei­chen sol­len. Danach kom­me ich und unter­su­che es noch mal. Wenn das Pferd immer noch krank ist, müs­sen wir das Tier einschläfern.”
Die­ses Gespräch hat­te eine Sau mit­ge­hört, die im glei­chen Stall wohnte.
Nach dem ers­ten Tag war das Pferd immer noch krank.
Die Sau kam zu ihm und mein­te: “Mein Freund, bemü­he dich, steh auf!”

Am zwei­ten Tag das Glei­che — die Sau ver­sucht, das kran­ke Pferd zu über­zeu­gen: “Komm, steh auf, sonst musst du sterben!”
Am drit­ten Tag wur­de die Medi­zin erneut ver­ab­reicht, jedoch wie­der erfolglos.
Der Tier­arzt mein­te dann: “Wir haben kei­ne Wahl, das Pferd muss ein­ge­schlä­fert wer­den, sonst infi­zie­ren sich noch ande­re Tiere”.
Die Sau hat­te alles gehört, rann­te zum Pferd und schrie: “Komm doch, steh auf, der Tier­arzt ist da, jetzt oder nie!”
Plötz­lich stand das Pferd auf und lief aus dem Stall.
Der Bau­er war außer sich vor Freu­de: “Was für ein Wun­der! Das müs­sen wir fei­ern! Lass uns die Sau schlach­ten und heu­te ein Grill­fest veranstalten!”

Treffen sich zwei Mäusedamen …

… im Kel­ler. “Lan­ge nicht gese­hen”, sagt die eine.
“Ging nicht,” sagt die ande­re, “bin verliebt.”
“Sooo, in wen denn?”
“Schau mal dort rüber, da kommt er gerade.”
“Waa­aas, das ist doch kei­ne rich­ti­ge Maus, das ist eine Fledermaus!”
Die Ver­lieb­te: “Wie bit­te, eine Fle­der­maus? Mir hat er gesagt, er wäre Pilot.”

Eine Frau geht ins Zoogeschäft und möchte …

… einen beson­de­ren Papa­gei kaufen.
Zoo­händ­ler: “Neh­men Sie den hier, den mit den zwei Schnü­ren an den Beinen.”
Frau: “Was pas­siert, wenn man da dran zieht?”
Zoo­händ­ler: “Pro­bie­ren Sie es doch aus.”
Die Frau zieht an einer Schnur, der Papa­gei hebt das Bein und sagt: “Guten Tag. Guten Tag.”
Die Frau ist begeis­tert und zieht an der ande­ren Schnur, und der Papa­gei hebt wie­der das Bein und sagt: “Guten Abend. Guten Abend.”
Die Frau ist fas­zi­niert und über­legt laut: “Was pas­siert, wenn ich an bei­den gleich­zei­tig ziehe?”
Dar­auf der Papa­gei: “Dann haut’s mich auf die Fres­se, du blö­de Kuh!”

Ein Igel läuft im Wald spazieren und …

Ein Igel läuft im Wald spa­zie­ren und fällt in ein Loch. Ein Fuchs kommt vorbei.
Der Igel ruft hin­auf: “Kannst du mich rausholen?”
Fuchs: “Klar, Igel”, hängt sei­nen Schwanz in das Loch und der Igel kann hochklettern.

Am nächs­ten Tag läuft der Igel wie­der durch den Wald und fällt wie­der in ein Loch. Dies­mal kommt ein Kanin­chen vor­bei. Igel: “Kannst du mich rausholen?”
Kanin­chen: “Klar, ich lau­fe schnell nach Hau­se, hole ein Seil und kom­me mit mei­nem Por­sche wieder.”
Was will uns die­se Geschich­te sagen?
Wer einen lan­gen Schwanz hat, braucht kei­nen Porsche!

Bär, Hase und Fuchs treffen sich im Wald. …


Der Hase lässt die Ohren hän­gen und sagt: “Stellt euch vor, ich soll zur Bun­des­wehr, die Mus­te­rung ist mor­gen. Ich will aber nicht, was soll ich nur tun?”
Die Freun­de über­le­gen — da hat der Fuchs einen genia­le Ein­fall: “Weißt du was, wir schnei­den dir die Ohren ab, denn ein Hase ohne Ohren, ist kein Hase.”
Gesagt, getan.
Zwei Tage spä­ter tref­fen sie sich wie­der und der Hase strahlt: “Fuchs, du hat­test recht. Ein Hase ohne Ohren, ist kein Hase. Ich muss nicht zur Bundeswehr.”
Aber der Fuchs lässt den Schwanz hän­gen und meint: “Nun wol­len sie mich. Mus­te­rung ist morgen.”
Da hat der Bär einen Ein­fall: “Fuchs, wir schnei­den dir den Schwanz ab, denn ein Fuchs ohne Schwanz, ist kein Fuchs!” Gesagt, getan.
Ein paar Tage dar­auf, tref­fen sie sich wie­der, der Fuchs sagt: “Freun­de ich muss nicht zur Bun­des­wehr, denn ein Fuchs ohne Schwanz, ist kein Fuchs.”

Aber nun lässt der Bär die Ohren hän­gen: “Ich muss mor­gen zur Mus­te­rung”, sagt er.
Der Fuchs und der Hase über­le­gen angestrengt.
Die­ses mal hat der Hase einen genia­len Ein­fall. “Bär, wir schla­gen dir die Zäh­ne aus, denn ein Bär ohne Zäh­ne, ist kein Bär!”
Der Hase holt aus und haut dem Bär mit aller Wucht in die Kauleiste.
Eini­ge Tage spä­ter tref­fen sie sich.
“Und? Gel­le, du musst nicht zur Bun­des­wehr”, sagen Hase und Fuchs gleichzeitig.
Der Bär hält sich immer noch den Mund und sagt: “Nein, tschu grosch und tschu schwer!”

Ein Unternehmen ist wie ein Baum …

Ein Unter­neh­men ist wie ein Baum vol­ler Affen, alle auf ver­schie­de­nen Ästen, auf ver­schie­de­nen Höhen. Eini­ge klet­tern hoch, man­che machen Unsinn und man­che sit­zen untä­tig herum.
Die Affen ganz oben schau­en run­ter und sehen einen Baum vol­ler lachen­der Gesichter.
Die Affen ganz unten schau­en nach oben und sehen nichts als Arschlöcher.

Auf einem Luxusliner tritt jeden …

Auf einem Luxus­li­ner tritt jeden Abend nach dem Essen ein Zau­be­rer auf. Ein Meis­ter sei­nes Fachs. Er hat nur ein Han­di­cap, sei­nen Papa­gei. Die­ser blö­de Vogel ver­rät jeden Trick im Voraus.
“Die Kar­te ist in der lin­ken Jacken­ta­sche! — Das Tuch ist im Ärmel! — Das Kanin­chen war schon vor­her im Hut!”, so kräch­zend ver­dirbt der Vogel jeden Trick des Zauberers.

Eines Abends die gro­ße Kata­stro­phe, das Schiff sinkt. Der Zau­be­rer kann sich an einen trei­ben­den Bal­ken klam­mern, der Papa­gei sitzt auf sei­ner Schulter.
So trei­ben sie bei­de sechs Tage durchs Meer, kei­ner spricht ein Wort.
Am Ende des sieb­ten Tages schüt­telt sich der Papa­gei kräf­tig und mel­det sich zu Wort: “Also gut, ich gebe auf. Wo ist das Schiff?”

Kommt eine Frau in die Tierhandlung …

Kommt eine Frau in die Tier­hand­lung und fragt nach einem Papagei.
Der Ver­käu­fer meint: „Wir haben nur die­sen einen hier, aber den haben wir aus einem Bor­dell. Der hat Sprü­che drauf, da hört man bes­ser weg! Dafür ist er spottbillig!“
Die Frau wil­ligt ein und nimmt den Papa­gei­en mit.

Bei ihr zu Hau­se holt sie ihn aus dem Kar­ton und der Vogel plap­pert sofort los: „Oooh! Neu­er Puff, neue Puff­mut­ter!“ Sie setzt ihn in den Käfig und als die Toch­ter nach Hau­se kommt krächzt der Papa­gei laut­hals: „Oooh! Neu­er Puff, neue Puff­mut­ter und neue Nutte!“
Als schließ­lich der Vater nach Hau­se kommt schreit der Papa­gei: „Oooh! Guten Abend Jürgen!“

Ein Wüstenfuchs im Safaripark sieht einen …

… Löwen auf sich zu kommen.
Abhau­en geht nicht mehr.
Glück­li­cher­wei­se liegt ein Löwen­ske­lett in der Nähe.
Der Fuchs setzt sich dane­ben, und als der Löwe in Hör­wei­te kommt, leckt er sich die Schnau­ze und sagt vor sich hin: “Das war ein lecke­rer Löwe. Ob ich wohl noch so einen finde?”

Der Löwe denkt, Vor­sicht ist die Mut­ter der Por­zel­lan­kis­te und ver­drückt sich unauffällig.
Ein Affe hat die Sze­ne beob­ach­tet, läuft hin­ter dem Löwen her und erzählt ihm alles.
Als die bei­den wie­der zum Fuchs kom­men, tut der, als hät­te er sie nicht gese­hen, und meint: “Wo bloß die­ser Affe bleibt? Muss schon eine Stun­de her sein, dass ich ihn los­ge­schickt habe, mir noch einen Löwen zu bringen!”

Sind drei Schildkröten zu einer …

Sind drei Schild­krö­ten zu einer Quel­le unter­wegs. Sie plagt mäch­tig der Durst. Sie lau­fen ein Jahr, zwei Jah­re, drei Jah­re und end­lich kom­men sie an.
Gie­rig wol­len sich die ers­ten bei­den Schild­krö­ten auf das Was­ser stür­zen, da merkt doch die drit­te, dass sie ihre Trink­be­cher ver­ges­sen haben.
“Ach, das ist doch egal!”, sagt die ers­te Schildkröte.
“Ich habe so einen Durst!”, klagt die zwei­te Schildkröte.
“Nein, nein”, sagt die drit­te Schild­krö­te, “also ohne Trink­be­cher, das geht doch nicht! Wo blei­ben denn da die Manie­ren! Passt auf, ihr war­tet hier und ich gehe zurück und hole unse­re Trinkbecher!”

Die ande­ren müs­sen sich wohl oder übel dar­auf ein­las­sen, set­zen sich auf einen Stein und warten.
Sie war­ten ein Jahr, zwei Jah­re, drei Jah­re … Da hält es die eine Schild­krö­te nicht mehr aus und sagt zur ande­ren: “Also mir ist jetzt alles egal, ich muss jetzt etwas trinken!”
Sie geht zur Quel­le und gera­de als sie einen Schluck neh­men will, kommt die drit­te Schild­krö­te aus einem Busch und sagt: “Also wenn ihr schum­melt, gehe ich gar nicht erst los!”