Im Zoo fragt der große, kräftige Löwe …

… sei­nen abge­ma­ger­ten Gehe­ge­mit­be­woh­ner:
“War­um bekom­me ich eigent­lich immer viel und gutes Fleisch, und du nur Eicheln?“

Der Abge­ma­ger­te ant­wor­tet zer­knirscht: “Elen­de Büro­kra­tie! Ich sit­ze hier auf der Plan­stel­le eines Wild­schweins!”

Hoppelt ein Häschen durch den Wald …

Begeg­net es einem zot­ti­gen Hund.
„Was bist du denn für ein Tier?“
“Ich bin ein Wolfs­hund. Mei­ne Mut­ter war ein Wolf, mein Vater ein Hund.“

Häs­chen hop­pelt wei­ter und begeg­net einem Muli.
„Was bist du denn für ein Tier?
“Ich bin ein Maul­tier. Mut­ter Esel, Vater Pferd.“

Häs­chen wun­dert sich, was es alles gibt und hop­pelt wei­ter. Begeg­net es einem ganz unbe­kann­ten Tier.
“Was bist du denn für Einer?”
“Ich bin ein Amei­sen­bär.“
“Ne ne ne ne, das kannst du mir nicht erzäh­len!“

Sitzen drei Mäuse beim Bier und geben …

… gegen­sei­tig an.
Sagt die ers­te Maus: “Na ja, ich bin ja wohl ziem­lich cool drauf: Immer wenn bei uns im Haus eine Mau­se­fal­le steht, lauf’ ich hin, klau’ den Käse und mach an dem Fal­len­bü­gel Kraft­trai­ning.”

Sagt die zwei­te: “Und ich bin erst ein gei­ler Macker. Immer, wenn bei uns Rat­ten­gift ver­streut wird, hol’ ich mir einen Spie­gel und ‘ne Rasier­klin­ge und zieh mir erst ‘mal ne Linie!”

Als die drit­te Maus nichts sagt, fragt die ers­te: “Und Du? Bist wohl nicht so mutig und cool wie wir?!”

Ant­wor­tet die drit­te: “Ihr lang­weilt mich, ich geh’ jetzt heim, die Kat­ze ver­na­schen!”

Zwei Hennen streiten sich im Hühnerstall …

Gif­tet die eine: “Mei­ne Eier sind alle Güte­klas­se A. Du bringst ja nur Klas­se B zustan­de!”

Gib doch nicht so an”, erwie­dert gelang­weilt die ande­re. “Du glaubst doch nicht wirk­lich, dass ich mir wegen der drei Cent den Hin­tern ver­ren­ke?”

Sie haben einen jungen …

… Hund gekauft.
Natür­lich ist die Freu­de groß.
“Mut­ti, Mut­ti”, schreit Gaby. “Zam­po kann ein neu­es Kunst­stück!”

“Was denn?” ruft Mut­ti durch drei Zim­mer zurück.

“Er steht auf drei Bei­nen. Und mit dem Vier­ten
hält er sich am Wohn­zim­mer­schrank fest!”

Müller sitzt im Flugzeug und bittet …

… die Ste­war­dess freund­lich ihm doch eine Tas­se Kaf­fee zu brin­gen. Nichts pas­siert.

Hin­ter ihm sitzt ein spre­chen­der Papa­gei. Der ruft zur Ste­war­dess: “Eh, du Schlam­pe! Bring mir mal ein Bier.”
Kei­ne 30 Sekun­den spä­ter hat er sein Bier.

Der Mann ver­sucht es noch ein­mal freund­lich und erin­nert an sei­ne Bestel­lung. Aber wie­der erfolgt kei­ne Reak­ti­on.

Der Papa­gei hin­ter ihm: “Eh, du blö­de Kuh! Ich brauch Ziga­ret­ten. Aber zack zack!”
Sofort ist die Ste­war­dess mit den Ziga­ret­ten da.

Der Mann kann´s nicht ver­ste­hen. Aber ver­sucht es jetzt auch anders: “Eh, du blö­de Schlam­pe! Was ist mit mei­nem Kaf­fee?”

Empört holt die Ste­war­dess den Chef­ste­ward.
Der packt sich den Mann und bei der Gele­gen­heit auch den Papa­gei und schmeißt bei­de aus dem Flie­ger.

Auf dem Weg nach unten bemerkt der Papa­gei:
“Respekt! Dafür dass du nicht flie­gen kannst, hast du echt ne gro­ße Fres­se!”

Emil fährt mit seinem Papagei …

… nach Ita­li­en. An der Gren­ze sagt man ihm, dass Papa­gei­en ver­zollt wer­den müs­sen.
“Was kos­tet das?” fragt Emil.
“Kommt dar­auf an.” sagt der Beam­te. “Leben­de Papa­gei­en kos­ten hun­dert Euro. Aus­ge­stopf­te nur fünf Euro.”

Da krächzt der Papa­gei müh­sam mit tro­cke­ner Stim­me: “Mensch, Emil! Mach jetzt bloß kei­nen Scheiß!”

Ein Bauer braucht einen neuen Zuchthahn …

… Er sucht sich aus dem Kata­log einen aus­ge­zeich­ne­ten Cham­pi­on aus und bestellt ihn. Als der Hahn auf der Farm ange­kom­men und aus sei­ner Box raus ist, flitzt er gera­de­wegs zu den Hen­nen ins Gehe­ge und poppt eine nach der ande­ren!
Der Bau­er kann es gar nicht fas­sen.

Kaum ist der Hahn mit der letz­ten Hen­ne fer­tig, zischt er ab in den Schweine­pferch und nimmt sich die Säue vor.
Der Bau­er ist noch sprach­lo­ser.

Nach geta­ner Arbeit bei den Schwei­nen zieht es den Hahn in den Kuh­stall. Nach eini­ger Zeit tor­kelt der Hahn aus dem Stall und fällt mit­ten auf dem Hof um.
Der Bau­er denkt sich: “Der ist hin­über” und geht hin, um sich zu ver­ge­wis­sern.

Mitt­ler­wei­le krei­sen schon erwar­tungs­voll die Gei­er über der Sze­ne­rie. Als sich der Bau­er über den Hahn beugt und ihn anstößt, schlägt die­ser ein Auge auf und flüs­tert: “Alter, wenn Du mir die Num­mer mit den Gei­ern ver­mas­selst, knöpf ich mir dei­ne Frau vor…“

Ein Pinguin geht zum Fotograf und sagt …

… Pin­gu­in: Ich hät­te ger­ne Pass­bil­der.
Foto­graf: In Schwarz-Weiß oder in Far­be?
Pin­gu­in: Aufs Maul oder was?

Papa-Hai und Sohnemann-Hai entdeckten bei ihrer Sonntagmittags-Tour …

… eine Grup­pe Tau­cher, die sich die Zeit mit Muschel-Sam­meln (oder was man halt so beim Tau­chen alles macht) ver­trieb. Soh­ne­mann-Hai hun­ger­te es ein wenig und so beschlos­sen die zwei Haie, einen Hap­pen zu sich zu neh­men. Der jun­ge Hai woll­te direkt los und zubei­ßen, wur­de von Vater aber an der Schwanz­flos­se zurück­ge­hal­ten und bekam die Anwei­sung erst eini­ge Male die Grup­pe zu umkrei­sen und die­se auf sich auf­merk­sam zu machen. Gesagt, getan; und so kreis­ten die zwei Haie mal im, mal gegen den Uhr­zei­ger­sinn um die Tau­cher. Erst wei­te Krei­se, dann immer enge­re Krei­se. Das Unbe­ha­gen der Tau­cher stei­ger­te sich lang­sam aber ste­tig zur nack­ter Angst. Und als man die­se Angst förm­lich rie­chen und sehen konn­te, gab der Vater-Hai den Befehl zum Angriff…
Nach dem Imbiss bega­ben sich Papa und Soh­ne­mann-Hai wie­der auf den “Hai“mweg. Und wäh­rend sie da so vor sich hin­schwam­men frag­te der Soh­ne­mann etwas arg­wöh­nisch sei­nen Vater: “War­um das gan­ze Brim­bo­ri­um im Vor­feld mit dem gan­zen gekrei­se? Das Rudel Tau­cher wäre uns nie ent­wischt. Zu weit weg vom Boot, zu behä­big mit ihren Flos­sen. Es gab auch kein Publi­kum, dass man beein­dru­cken hät­te müs­sen. Also, war­um?”
“Sohn, du musst dir eins mer­ken: Leer­ge­schis­sen schme­cken sie ein­fach bes­ser.”