Er zwingt sich die Augen zu öffnen …

… und blickt zuerst auf eine Packung Aspi­rin und ein Glas Was­ser auf dem Nacht­tisch. Er setzt sich auf und schaut sich um. Auf einem Stuhl ist sei­ne gesam­te Klei­dung, schön zusam­men­ge­fal­tet. Er sieht, dass im Schlaf­zim­mer alles sau­ber und ordent­lich auf­ge­räumt ist. Und so sieht es in der gan­zen Woh­nung aus. Er nimmt die Aspi­rin und bemerkt einen Zet­tel auf dem Tisch: “Lieb­ling, das Früh­stück steht in der Küche, ich bin schon früh raus, um ein­kau­fen zu gehen. Ich lie­be Dich!”

Also geht er in die Küche und tat­säch­lich — da steht ein fer­tig gemach­tes Früh­stück, und die Mor­gen­zei­tung liegt auf dem Tisch. Außer­dem sitzt da sein Sohn und isst.
Er fragt ihn: “Klei­ner, was ist ges­tern eigent­lich pas­siert?”
Sein Sohn sagt: “Tja, Paps, Du bist um drei Uhr früh heim­ge­kom­men, total besof­fen und eigent­lich schon halb bewusst­los. Du hast ein paar Möbel demo­liert, in den Flur gekotzt und hast Dir fast ein Auge aus­ge­sto­chen, als Du gegen einen Tür­griff gelau­fen bist.“
Ver­wirrt fragt er wei­ter: “Und war­um ist dann alles hier so auf­ge­räumt und das Früh­stück auf dem Tisch?”
“Ach das!” ant­wor­tet ihm sein Sohn. “Mama hat Dich ins Schlaf­zim­mer geschleift und aufs Bett gewuch­tet, aber als sie ver­such­te, Dir die Hose aus­zu­zie­hen, hast Du gesagt: ‘Hän­de weg, Du Schlam­pe, ich bin glück­lich verheiratet.’ ”

Ein selbst­ver­schul­de­ter Kater: 100 Euro
Kaput­te Möbel: 250 Euro
Früh­stück: 10 Euro
Im rich­ti­gen Moment das Rich­ti­ge sagen: unbezahlbar!

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