Kommt eine Motte zum …

Kommt eine Mot­te zum Inter­nis­ten.
“Was kann ich für Sie tun?”, frag­te der Arzt.
Die Mot­te ant­wor­tet: “Ach, Herr Dok­tor, wie kann ich mich erklä­ren? Der Alb­druck der Post­mo­der­ne geht mir schwer ans Her­zen, mei­ne Angst um die Welt kennt schier kei­ne Gren­zen mehr. Tag­ein, tag­aus schuf­te ich für die­ses kapi­ta­lis­ti­sche Sys­tem und neh­me abends Zuflucht im Alko­hol. In einem Welt­angst­de­li­ri­um gehe ich mei­nem solip­zisch­ten Wahn nach, jede Nacht und jeden Tag. Alles scheint sich gegen mich ver­schwo­ren zu haben. Ich füh­le mich schul­dig für die gan­zen Krie­ge in der Welt. Was kön­nen wir nur tun gegen das Schlim­me, das so bru­tal in unse­re Welt her­ein­ge­bro­chen ist? Ich bin ver­wirrt, nein die Welt ist ver­wor­ren, alles ist so kom­pli­ziert gewor­den. Nachts wache ich schweiß­ge­ba­det auf und den­ke an Nordkorea.”

Dar­auf der Arzt: “Ich bin Inter­nist, aber sie soll­ten eigent­lich einen Psych­ia­ter oder Psy­cho­lo­gen auf­su­chen. Wie­so sind Sie zu mir gekom­men?“
Dar­auf ant­wor­tet die Mot­te:
“Weil das Licht an war.”

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