Frage an Radio Eriwan: „Man …

Fra­ge an Radio Eri­wan: „Man hat mir aus dem Wes­ten Anti­ba­by­pil­len geschickt. Kann ich sie neh­men, ohne dadurch gegen unse­re sozia­lis­ti­schen Grund­sät­ze zu ver­sto­ßen?“
Ant­wort: „Im Prin­zip nein. Wenn Sie aber mit der Pil­le gegen den Papst demons­trie­ren wol­len, ist die Ein­nah­me eine gute sozia­lis­ti­sche Tat.“

Ein Gedanke zu „Frage an Radio Eriwan: „Man …“

  1. Es tut mir leid, aber die­ser Witz ist ein­fach nur blöd. Ich erin­ne­re dar­an, daß in der Ost­zo­ne (DDR) alle Mäd­chen und Frau­en die Anti­ba­by­pil­le kos­ten­los ver­schrie­ben erhiel­ten (wie sie im Prin­zip — im “Not­fall” — auch jeder­zeit eine Schwan­ger­schaft in einer Kli­nik legal hät­ten abbre­chen las­sen kön­nen). Trotz­dem hat­ten fast alle jun­gen Frau­en — z. B. mei­ne dama­li­gen Arbeits­kol­le­gin­nen — im Alter von 30 Jah­ren bereits 3 Kin­der. Das war ein Ergeb­nis der sog. “sozi­al­po­li­ti­schen Maß­nah­men”, nach denen sich 3 Kin­der opti­mal finan­zi­ell für jun­ge Fami­li­en “rech­ne­ten”. Es gab sozu­sa­gen einen “Pil­len­knick” in Form von stei­gen­den Geburtsraten!

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