Schwester Agnes tritt in das …

… Klos­ter des Schwei­gens ein.
Die Obe­rin Mut­ter The­re­sa erklärt ihr: “Dies ist ein Klos­ter des Schwei­gens. Du bist will­kom­men, so lan­ge du nicht sprichst, bis ich dir sage, dass du etwas sagen darfst.”

Schwes­ter Agnes ist ein­ver­stan­den und nickt stumm. Fünf vol­le Jah­re lebt Schwes­ter Agnes schwei­gend im Klos­ter. An ihrem fünf­ten Jah­res­tag besucht Mut­ter The­re­sa sie und sagt: “Schwes­ter Agnes, du bist jetzt fünf Jah­re hier. Du darfst zwei Wor­te sagen.”
Dar­auf meint Schwes­ter Agnes: “Bett hart.”
“Es tut mir leid, das zu hören,” sagt Mut­ter The­re­sa, “wir wer­den dir ein wei­che­res Bett besor­gen.”

Es ver­ge­hen noch­mals fünf Jah­re bis Mut­ter The­re­sa wie­der zu Besuch kommt und sagt: “Schwes­ter Agnes, du bist nun zehn Jah­re bei uns. Du darfst zwei Wor­te sagen.”
Schwes­ter Agnes klagt: “Essen kalt.”
Mut­ter The­re­sa ver­spricht ihr, dass das Essen in Zukunft bes­ser sein wird.

An ihrem fünf­zehn­ten Jah­res­tag im Klos­ter besucht sie wie­der­um Mut­ter The­re­sa und sagt: “Schwes­ter Agnes, du bist nun schon fünf­zehn Jah­re bei uns. Du darfst zwei Wor­te sagen.”
“Ich gehe.”, sagt Schwes­ter Agnes.
Dar­auf­hin nickt Mut­ter The­re­sa und meint: “Das ist wahr­schein­lich auch bes­ser so. Seit­dem Du hier bist, zickst Du nur rum …”



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