Nach langem Drängen …

… lässt sich ein Jäger von sei­ner Frau über­re­den, sie ein­mal mit auf die Jagd zu neh­men. Im Wald erklärt er ihr, wie sie das Gewehr zu bedie­nen hat, wie sie sich ver­steckt. Er erklärt, dass es sehr wich­tig sei, nach dem Schuss sofort zu dem erleg­tem Tier hin­zu­ei­len, weil nur der­je­ni­ge Besitz­an­sprü­che hat, der als ers­ter an dem Tier ange­langt ist.

Gesagt, getan. Die bei­den ver­krie­chen sich in ihrer Deckung und war­ten.
Nach kur­zer Zeit hört der Jäger einen Schuss von sei­ner Frau. Schnell eilt er hin, um zu sehen, ob sie auch alles rich­tig macht. Schon aus wei­ter Ent­fer­nung sieht er, wie sei­ne Frau und ein frem­der Mann wild dis­ku­tie­rend um einen Kada­ver her­um­ste­hen.
Als er näher her­an­kommt, hört er den Mann sagen:
“Also gut, ich kann nicht mehr! Bit­te­schön! Es ist IHR HIRSCH! — Darf ich wenigs­tens noch den Sat­tel abneh­men?”



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