Ein Mann begegnete auf einer Straße …

… dem unge­wöhn­lichs­ten Trau­er­zug den er je gese­hen hat. Zwei gro­ße, schwar­ze Sär­ge, die hin­ter­ein­an­der her getra­gen wur­den, gefolgt von einem ein­zel­nen Mann mit einem Pit­bull an der Lei­ne. Dahin­ter eine Schlan­ge von ca. 200 Män­nern, immer einer hin­ter dem Ande­ren.

Da über­mannt den Mann die Neu­gier und er nähert sich respekt­voll dem Mann mit dem Hund.
“Mein Bei­leid! Ich weiß, es ist eigent­lich nicht die Zeit Sie zu stö­ren, aber ich habe noch nie einen so unge­wöhn­li­chen Trau­er­zug gese­hen. Wer wird denn hier beer­digt?”
“Im ers­ten Sarg liegt mei­ne Frau.”
“Was ist pas­siert?”
“Der Hund hat sie getö­tet.”
“Für wen ist dann der zwei­te Sarg?”
“Mei­ne Schwie­ger­mut­ter, sie hat ver­sucht mei­ner Frau zu hel­fen — da ist der Hund auch auf sie los­ge­gan­gen.“

Der Mann ver­harrt kurz in einem gedan­ken­vol­len Moment des Schwei­gens.
“Kann ich mir den Hund mal aus­lei­hen?”
“Bit­te hin­ten anstel­len!”

Ein Gedanke zu „Ein Mann begegnete auf einer Straße …“

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