Steht ein Floh am Straßenrand …

… Der arme Kerl hat sich schreck­lich erkäl­tet, hat einen dicken Schal um, hus­tet unun­ter­bro­chen und schnäuzt sich stän­dig die Nase. Kommt ein ande­rer Floh vor­bei und bleibt bei dem mit­leid­erre­gen­den Anblick sei­nes Freun­des ste­hen.
“Mann, wo hast du dir denn den Schnup­fen ein­ge­fan­gen?“
Ant­wor­tet ihm der ers­te: “Ja weißt Du, ich habe mich letz­te Woche in den Schnau­zer eines Motor­rad­fah­rers gesetzt und na ja, durch den Fahrt­wind habe ich mich eben so erkäl­tet.“
Dar­auf der zwei­te: “Du machst das ja auch völ­lig falsch! Du musst hier ins Rot­licht­vier­tel gehen. Da lau­fen Frau­en mit ganz kur­zen Röcken rum, ohne was drun­ter. Da nimmst du dann Anlauf, springst bis ans Knie, arbei­test dich nach oben vor und dann nach einer Wei­le kommst du an ein Plätz­chen, da ist es so flau­schig warm, da wirst du dann ganz schnell wie­der gesund.”

Eine Woche spä­ter tref­fen sie sich wie­der und der ers­te Floh hat sich noch mehr erkäl­tet. Hat zwei Schals an, zit­tert am gan­zen Leib, lei­det unter einer roten Nase, Hus­ten, Schnup­fen, blut­un­ter­lau­fe­nen, trä­nen­den Augen und ist völ­lig am Ende.
Fragt ihn sein Freund: “Mensch, was ist denn pas­siert? Ich habe dir doch gesagt, was du tun sollst.“
Dar­auf der ers­te: “Ja, das habe ich auch. Ich war im Rot­licht­vier­tel, genau wie du gesagt hast. Hab da dann auch so eine Frau mit ganz kur­zem Rock gefun­den. Ich nahm Anlauf, genau wie du es gesagt hast, sprang ihr bis ans Knie, arbei­te­te mich vor und dann … ich kam an ein Plätz­chen, sooo flau­schig warm, da bin ich direkt ein­ge­schla­fen.

Und weißt du, wo ich auf­ge­wacht bin??? Im Schnau­zer vom Motor­rad­fah­rer!”

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