Vor zwei Wochen hatte ich meinen 40. …

… Geburts­tag und fühl­te mich ohne­hin nicht sehr wohl. Ich ging zum Früh­stück. Mei­ne Frau sag­te nicht ein­mal “Guten Mor­gen”, schon gar nicht “Alles Gute”. Die Kin­der sag­ten auch kein Wort und lie­ßen mich völ­lig links lie­gen.
Auf dem Weg ins Büro fühl­te ich mich ziem­lich nie­der­ge­schla­gen. Ich ging durch die Ein­gangs­tür mei­nes Büros. Als Uschi, mei­ne Sekre­tä­rin, auf mich zu kam und “Alles Gute zum Geburts­tag, Boss” sag­te, fühl­te ich mich schon ein biss­chen bes­ser. Wenigs­tens eine hat­te sich erin­nert. Ich arbei­te­te bis mit­tags.
Pünkt­lich um zwölf klopf­te Uschi an mei­ne Tür und sag­te: “Es ist Ihr Geburts­tag. Las­sen Sie uns doch Mit­tag­essen gehen, nur Sie und ich”. Wir gin­gen nicht in das übli­che Lokal, son­dern wir fuh­ren aufs Land zu einem klei­nen gemüt­li­chen Restau­rant, um ein wenig Pri­vat­sphä­re zu haben. Wir tran­ken zwei Mar­ti­ni und erfreu­ten uns am her­vor­ra­gen­den Mahl.
Auf dem Weg zurück ins Büro sag­te Uschi: “Wis­sen Sie, es ist so ein schö­ner Tag, und es ist Ihr Geburts­tag. Wir müs­sen doch nicht zurück ins Büro fahren,oder? Fah­ren wir doch zu mir,in mei­ne Woh­nung und trin­ken dort noch einen Kaf­fee”. Als wir in ihrem Appar­te­ment anka­men, tran­ken wir statt Kaf­fee noch ein paar wei­te­re Mar­ti­nis und rauch­ten gemüt­lich eine Ziga­ret­te.
Nach eini­ger Zeit sag­te Uschi: “Wenn es Sie nicht stört, wür­de ich mir ger­ne etwas Gemüt­li­che­res anzie­hen. Ich gehe nur schnell ins Schlaf­zim­mer und bin gleich wie­der da.” Nach eini­gen Minu­ten kam sie wie­der her­aus. Sie trug eine Geburts­tags­tor­te in den Hän­den — gefolgt von mei­ner Frau, den Kin­dern sowie den engs­ten Mit­ar­bei­tern. Alle san­gen “Hap­py Bir­th­day”. Und ich saß nackt auf der Couch.

4 Gedanken zu „Vor zwei Wochen hatte ich meinen 40. …“

  1. Ein sel­ten doo­fer Witz! Wo bit­te, soll man da lachen?????
    Über den armen Kerl, der sich ver­ges­sen und recht über­flüs­sig fühlt, über die däm­li­che Sekre­tä­rin, die alles so “raf­fi­niert” ein­ge­fä­delt hat­te, über die dum­me Ehe­frau und ihre ahnungs­lo­sen Kin­der — die wohl alle bei die­sem “SPAß” mit­ge­macht hat­ten????
    Haha Ha! Das der arme Trot­tel am Ende nackt dasitzt, mag wohl manch ein­fa­ches Gemüt zum Lachen brin­gen!
    ich lache ger­ne und oft — bin manch­mal sogar höchst albern … aber so einen doo­fen Witz, ver­dient den namen “WITZ” gar nicht.

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