Karl-Heinz hat am Freitag …

Karl-Heinz hat am Frei­tag sein Gehalt erhal­ten und anstatt nach Hau­se, zu sei­ner Frau, zu fah­ren, geht er mit sei­nen Arbeits­kol­le­gen fei­ern.
Am Sonn­tag­mor­gen, also zwei Tage spä­ter, steht Karl-Heinz betrun­ken vor sei­ner Haus­tür.

Als er ver­sucht den Haus­schlüs­sel in die Tür zu ste­cken macht ihm sei­ne Frau auf und faucht ihn wütend an: „Weißt du was ich mir für Sor­gen gemacht habe. Wie kannst du nur so rück­sichts­los sein. Was wür­dest du sagen, wenn du mich meh­re­re Tage nicht sehen wür­dest?”

Karl-Heinz erwi­dert mit lal­len­der Stim­me: „Das wür­de mir über­haupt nichts aus­ma­chen.”
Den gan­zen Tag dar­auf kann Karl-Heinz sei­ne Frau nicht sehen.
Auch am fol­gen­den Tag nicht.
Am drit­ten Tag sind die Schwel­lun­gen soweit abge­klun­gen, dass er sie ein wenig, durch einen klei­nen Schlitz sei­nes rech­ten Auges, sehen kann.

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