Die Lehrerin in der DDR

… bekommt Besuch vom Direk­tor. Stolz erklärt sie, dass gera­de Gedich­te gelehrt wer­den. Fritz­chen ist der Bes­te — er kann schon eines und soll es gleich ein­mal vor­tra­gen.
Fritz­chen:
“Uns­re Katz hat Jun­ge
sie­ben an der Zahl.
Sechs sind Kom­mu­nis­ten
und eins ist libe­ral.“
Fritz wird von allen gelobt.

Vier Wochen spä­ter kommt der Schul­mi­nis­ter und Fritz soll mit sei­nem Gedicht noch­mals glän­zen.
Fritz­chen:
“Uns­re Katz hat Jun­ge
sie­ben an der Zahl.
Sech­se sind im Wes­ten
und eine ist noch da.“
Die Leh­re­rin, ganz erschro­cken: “Das Gedicht ging doch vor vier Wochen ganz anders?“
Fritz­chen: “Vor vier Wochen hat­ten die Kat­zen­kin­der auch noch kei­ne Augen!”



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Ein Gedanke zu „Die Lehrerin in der DDR …“

  1. Die Poin­te ist noch bes­ser zu for­mu­lie­ren:
    Unser Katz hat Jun­ge,
    sie­ben an der Zahl,
    Sech­se sind im Wes­ten,
    eins ist nicht nor­mal.

    Leh­re­rin: letz­tes mal hast du das doch gan­z­an­ders erzählt:
    Fritz­chen: Ja, aber jetzt sind den Kätz­chen erst die Augen auf­ge­gan­gen.

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