Damals, als es die DDR noch gab …

Ein DDR-Inlands­flug wird nach Köln-Bonn ent­führt. Das Flug­zeug steht von der GSG 9 bewacht auf dem Roll­feld. Das ZK berät seit zwei Stun­den, wie ver­fah­ren wer­den soll. Einer schlägt end­lich vor, den Kid­nap­per zu fra­gen, wel­che For­de­run­gen er stellt. Der Kid­nap­per, ein Fami­li­en­va­ter von zwei Kin­dern, stellt drei For­de­run­gen:

  1. Er möch­te end­lich sei­nen Tra­bant aus­ge­lie­fert haben, für den er schon 14 Jah­re ange­mel­det ist.
  2. Er möch­te eine Drei-Zim­mer-Woh­nung für sei­ne Fami­lie.
  3. Er möch­te die­ses Jahr einen Feri­en­platz an der Ost­see.

Der Unter­händ­ler teilt dem ZK die Wün­sche mit. Man berät wie­der meh­re­re Stun­den, ob man den For­de­run­gen nach­ge­ben soll. Miel­ke warnt, dass das Schu­le machen könn­te, also bes­ser nicht nach­ge­ben. Irgend­je­mand meint, man sol­le zunächst noch in Erfah­rung brin­gen, womit der Kid­nap­per droht, wenn man nicht auf sei­ne For­de­run­gen ein­geht.
Der Unter­händ­ler wird wie­der zum Flug­ha­fen Köln-Bonn geschickt.

Die Ant­wort des Kid­nap­pers lau­tet:
“Dann las­se ich stünd­lich zwei Gei­seln frei…”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.